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Sensationell: Einundvierzigste Nashorngeburt im Serengeti-Park Hodenhagen in 35 Jahren

Sensationell: Einundvierzigste Nashorngeburt im Serengeti-Park Hodenhagen in 35 Jahren

Am Nachmittag des 30. August 2009 war es mal wieder soweit. Die neun Jahre junge Nashorndame Claudia bekam Wehen und brachte innerhalb kürzester Zeit Ihr zweites Jungtier auf die Welt. Das kleine „zierliche Nashorn“, welches auf den Namen Geraldine hört, war bei seiner Geburt etwa 50 - 55 cm groß und 30 - 35 kg schwer. Sie nimmt täglich um die 20 Liter Muttermilch zu sich und wird stetig kräftiger.

Bulle Martin wurde am 13. September 1993 geboren. Er ist der stolze Vater und Rekordhalter. Denn für den Serengeti-Park war dies die 41. Nashorngeburt und an der Höhe der Geburten ist Martin in den letzten 10 Jahren nicht gerade unbeteiligt gewesen. Der Serengeti-Park kann durch diesen erneuten Zuchterfolg nun stolz verkünden, dass er die beste Aufzuchtstation für diese Tierart in Europa ist.

geraldine

Heute darf Geraldine nun das erste Mal für ein paar Stunden einen Teil der Außenanlage erkunden. Hierbei wird Sie von Ihrer Mama begleitet und lernt nicht nur sich an Autos, Busse und Absperrungen zu gewöhnen, sondern auch wozu Schlammkuhlen da sind.

Nach dem Elefanten, ist das Breitmaulnashorn das zweitgrößte Landsäugetier. Es kann eine Kopfrumpflänge von 4 m und eine Schulterhöhe von 200 cm aufweisen. Das Gewicht beträgt etwa 3500 kg. Trotz Ihres Gewichts können sie auf der Flucht oder bei einem Angriff bis zu 40 km/h schnell sein. Breitmaulnashörner sind etwa ab dem 4. Lebensjahr geschlechtsreif und 18 Monate trächtig.

 

Serengeti-Park Pädagogikprojekt mit Auszeichnung

Serengeti-Park Pädagogikprojekt mit Auszeichnung

Niedersächsische Kultusministerin übergibt Zertifikat

Mit der Übergabe eines amtlichen Zertifikats zeichnete heute die niedersächsische Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann den Serengeti-Park Hodenhagen als außerschulischen Lernort für den Bereich „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ aus. Unter der Leitung des Fachtierarztes und Zoo-Pädagogen Prof. Dr. Michael Böer entwickelte der Park als anerkannter Zoologischer Garten erlebnisorientierte und interdisziplinäre Lernmodule für Schüler aller Jahrgangsstufen. Im Sinne einer nachhaltigen Mensch-Natur-Beziehung bietet sich Schülern und Lehrern hier die Möglichkeit, exotische Wildtiere in Freigehegen in ihrem natürlichen Herdenverband zu beobachten und diese Erfahrungen in den eigenen Sachkunde- und Biologieunterricht einzubinden. Ausschlaggebend für die Zertifizierung des Serengeti-Parks durch das Land Niedersachsen war, dass die im Projekt zu erfahrenden Inhalte über den großen Tierbestand den Grundsätzen der UN-Strategie „Caring For The Earth“  für nachhaltigen Umgang mit der Erde entsprechen.

uebergabe-klein„Hervorzuheben ist insbesondere, dass die Schüler im Serengeti-Park unter Anleitung von Fachpersonal aktive Zoologie betreiben. So vermitteln ihnen die  unterschiedlichen Lernmodule entscheidende Inhalte im Bereich globaler Entwicklung und Schutz der Umwelt gemäß dem auf der Kultusministerkonferenz 2007 festgelegten Orientierungsrahmen. Wir sind froh, außerschulische Lernorte wie diese Einrichtung der Jugend sowie den Lehrkräften in unserem Land  bieten zu können “, erklärte die Kultusministerin.

Alle neun auch in englischer Sprache angebotenen Module berücksichtigen die jeweils zu erlernenden Kompetenzen laut aktuellen Kerncurricula „Sachkunde“ der Klassen 1-4 und „Biologie“ für die Klassen 5-12. Im Lernmodul Fußsafari „unter Affen“ beispielsweise durchstreifen die Schüler den Primatenbereich und treten mit vielen Affenarten in direkten Kontakt. Hier erklärt Prof. Dr. Michael Böer den richtigen Umgang mit den Tieren und ermöglicht einmalige Interaktionen zwischen Mensch und Affe. Dabei wird auf Emotionen und Empathie ebensoviel Wert gelegt wie auf Bewusstseinsbildung hinsichtlich der derzeitigen globalen Bedrohung aller Primaten. Schüler und Lehrkräfte entwerfen gemeinsam Programme zur Arterhaltung oder überdenken die nachhaltige Nutzung der natürlichen Lebensräume der Tiere durch den Menschen. Darüber hinaus bietet der Serengeti-Park in Zusammenarbeit mit der regionalen Lehrerfortbildung im Herbst und Frühjahr Kurse für Lehrkräfte an Grund- und Sekundarschulen mit dem Schwerpunkt Didaktik und Methodik der Biologie/Zoologie an.

 

Patenschaft für den „Kleinen Tierfreund“ besiegelt

Patenschaft für den „Kleinen Tierfreund“ besiegelt

Rund 20 Jahre nach der Geburtsstunde der radio-ffn-Comedy-Serie „Der kleine Tierfreund“ taufte Dietmar Wischmeyer in seiner Paraderolle des Naturberichterstatters ein neugeborenes Katta-Äffchen im Serengeti-Park Hodenhagen. Im Sattel seiner Kreidler Florett positionierte sich die Kultfigur des privaten Rundfunksenders heute Morgen im begehbaren Affenfreigehege und nahm sein Patenkind vorsichtig auf das Gefährt. Nach dem feierlichen Taufspruch „Lass Dich nicht fallen, denn ich bin bei Dir“, freut sich das am 19. März geborene freche und aufgeweckte Männchen nun über den Namen Karl Hermann, der Katta.

der kleine tierfreund mit seinem patenkind karl hermann im serengeti-park hodenhagen

Als strahlender Patenonkel des „merkwürdigen Schöpfungsproduktes“ resümiert  „Der Kleine Tierfreund“ augenzwinkernd: „Der Serengeti-Park ist ein gelungenes Beispiel für die Integration von Ausländern.“ Und mit Blick auf sein herangeeiltes Katta-Publikum erläutert er schelmisch: „Bis zur Konfirmation ist es wichtig, dass man solche Tiere an die Schönheit Deutschlands heranführt!“  

Stolz sind auch Affenmama Kathi und Papa Fabi auf ihren zweiten Sohn und seinen berühmten Paten. Kattas stammen aus Madagaskar und gehören zur Gruppe der Lemuren, die gesellig in einem Verband von bis zu 30 Tieren leben.

ffn-Programmdirektorin Ina Tenz freut sich: „Spätestens seit dem Film ‚Madagascar’ wissen Millionen von Kinobesuchern, wie viel Comedy in so einem kleinen Katta-Äffchen steckt. Dass nun „Der Kleine Tierfreund“ und damit Dietmar Wischmeyer als Top-Comedian die Patenschaft übernimmt, liegt in der Natur der Sache und passt hervorragend zu ffn!“

Den gesendeten Bericht des kleinen Tierfreunds zur Taufe von Karl Hermann, dem Katta finden Sie hier:   (MP3 Datei - 1,53 MB)

   

Der Serengeti-Park Hodenhagen feiert sein 35-jähriges Jubiläum!

Im Jahr 1974 wurde mitten in der Lüneburger Heide ein einzigartiges Konzept durch Paolo Sepe und seiner Familie umgesetzt: zahlreiche exotische Tiere auf einem riesigen Freigelände kombiniert mit einer großen Vergnügungswelt inklusive 50 Fahrgeschäften.

Um sich bei den vielen Millionen Besuchern seit der Parkeröffnung erkenntlich zu zeigen, möchte sich die Parkleitung mit einer der größten Torten Norddeutschlands für die Treue seiner Besucher bedanken. Der Park plant jedem Besucher ein Stück einer 35 m² großen Geburtstagstorte zu schenken. Jeder m² der Riesentorte symbolisiert ein Jahr Parkgeschichte. Um auch bedürftige Organisationen in der Region zu unterstützen, plant der Park eine groß angelegte Spendenaktion im Rahmen dieses Jubiläums für die Aktion Sonnenstrahl in Hannover und den onkologischen Arbeitskreis in Walsrode.
 

Schneller geht’s nicht - schnellste Landtier der Welt im Serengeti-Park !

gepardDer Serengeti-Park Hodenhagen hat seine neue Anlage für Geparde offiziell eröffnet. Ab dieser Saison kann die Parkleitung das schnellste Landtier der Welt, den Gepard, den Besuchern präsentieren. Ihrem immensen Bewegungsdrang können die im November im Serengeti-Park angekommenen Großkatzen auf der neuen 4.000 Quadratmeter großen Anlage ausgiebig frönen. Der Kater „Tim“ und die Katze „Jane“ ziehen in das Zululand, durch einen sicheren Zaun getrennt von Ihrer natürlichen Beute. Artgerechtes Leben ist auch hier oberstes Prinzip und so investierte die Parkleitung in das weitläufige Areal 150.000 Euro. Kugelrunder Kopf, sehr lange Laufbeine, nicht einziehbare Krallen und die im Vergleich zu anderen Großkatzen völlig andere, eher für Hunde typische Jagdweise zeichnen den Gepard aus. Durch seine enorme Schnelligkeit von über 100 Stundenkilometern auf kurzer Strecke ersprintet er seine Beute. Trotz der stattlichen Größe von 80 Zentimetern Schulterhöhe und 2,20 Meter Länge wiegt der Gepard nur bis zu 60 Kilogramm. Im Alter von 3 Jahren sind die Großkatzen geschlechtsreif und gebären nach einer Tragzeit von 95 Tagen ein bis drei Jungtiere. Ursprünglich stammt der Gepard aus Afrika und aus weiten Teilen Westasiens sowie Vorderindiens. Heute ist er im asiatischen Raum fast ausgerottet und findet sich in größeren Beständen lediglich in den Schutzgebieten Ostafrikas und in der südwestafrikanischen Provinz KwaZulu-Natal. Geparde sind tagaktive Tiere, um nachtaktiven Arten wie Löwen, Leoparden und Hyänen, die dem Gepard leicht die Beute streitig machen können, auszuweichen. Sie sind geselliger als die meisten anderen Wildkatzen. Weibchen leben meistens allein, mit Ausnahme der Zeit, in der sie Junge führen. Die Männchen dagegen formen Gruppen, in denen sie zu zweit oder dritt leben. Selten gibt es größere Gepardgruppen von bis zu 15 Individuen. Männchen und Weibchen kommen nur zur Paarung zusammen und trennen sich gleich darauf wieder.